Aktuelles und Aktivitäten

Ernennung von Wolfgang Bosbach

zum Ehrenbrandmeister 2019

der Kölsche Funkentöter von 1932 e.V.

Traditionscorps der Berufsfeuerwehr Köln

 

Am 17.11.2018 war es wieder einmal soweit. Die Funkentöter – Familisch

versammelte sich zur traditionellen Ernennung des Ehrenbrandmeisters 2019.

Unter der Führung unseres Präsidenten Michael Spohr und unseres Geschäftsführers Ludwig Nothofer erfolgte die Ehrung in diesem Jahr vor der

Ülepooz in der Kölner Südstadt. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf Wolfgang Bosbach, ehemaliges Mitglied des deutschen Bundestages und gleichzeitig viele Jahre Vorsitzender des Innenausschusses und somit auch für den Katastrophenschutz in Deutschland zuständig.

So mancher Besucher fühlte sich bestimmt in der Zeit zurückversetzt, als sich

die stattliche Anzahl von Funkentötern in ihren historischen Uniformen

und der mitgebrachte Handdruckspritze aus dem Jahr 1886 vor der Ülepooz

aufbaute.

 

Gegen 15 Uhr eröffnete Präsident Michael Spohr die vierunddreißigste

Ehrenbrandmeisterernennung in der Geschichte der Kölsche Funkentöter.

Sichtlich erfreut empfing er einige Ehrenbrandmeister der letzten Jahre, die

der Einladung gefolgt waren. Unter ihnen Ludwig Sebus (2001), Günter Ott

(2009), Dr. jur. h.c. Norbert Feldhoff (2016) und Tom Buhrow (2018). Ebenso

hieß er den Direktor der Feuerwehr Köln Johannes Feyrer, welcher

traditionell der Ernennung beiwohnt, herzlich willkommen.

Nach der Begrüßung durch unseren Präsidenten richtete der Feuerwehrdirektor

einige Worte an die Anwesenden. Er beglückwünschte die Funkentöter zur Wahl des diesjährigen Ehrenbrandmeisters und wünschte ihm alles Gute.

 

Unser amtierender Ehrenbrandmeister des Jahres 2018, WDR Intendant Tom Buhrow, fand ebenfalls herzliche Worte für seinen Nachfolger und so konnte die Ernennung mit Urkunde, dem ersten Orden der Session 2019, dem Funkentöter Krätzchen samt Schal erfolgen.

Eine besondere Ehre wurde daraufhin dem neuen Ehrenbrandmeister und

den Kölsche Funkentötern zuteil. Ludwig Sebus stimmte gemeinsam

mit allen Anwesenden sein Lied ,,Wähl 112 die Feuerwehr“ an. Auch im

stolzen Alter von 93 Jahren gelang es dem Grandseigneur mal wieder kölschen

Charme zu versprühen.

 

Endlich durfte der frischgebackene Ehrenbrandmeister auch ein paar Worte an

seine Kameraden und Gäste richten. Er bedankte sich für die Ernennung und

stellte süffisant fest, dass er nun endlich mal einem Berufsstand angehöre, der

von der Bevölkerung sehr geschätzt werde. Als Politiker und Rechtsanwalt sei das ja immer so eine Sache.

Bestens vorbereitet, mit seinem persönlichen Feuerwehrhelm ausgestattet,

absolvierte der Ehrenbrandmeister 2019 mit seiner Tochter Viktoria im Anschluss an die Ernennung seine erste Bewährungsprobe. Die Drehleiter der Feuerwache 1 (Köln – Innenstadt) wurde in Stellung gebracht und gemeinsam mit Feuerwehrdirektor Johannes Feyrer hob man in den Kölner Himmel ab. Oben in luftiger Höhe genossen alle die schöne Aussicht auf Köln.

Zurück auf festem Boden folgten die obligatorischen Gruppenbilder mit allen

anwesenden Ehrenbrandmeistern und auch die Vertreter der Presse kamen zu

ihrem Recht auf Fragen an Wolfgang Bosbach.

 

Mit Einsetzen der Dämmerung öffnete dann die Ülepooz ihre Tore für einen

gemeinsamen kölschen Abend. Mit vill Spaß und Freud ließ die Funkentöter –

Familisch die sehr schöne Ernennung von Wolfgang Bosbach ausklingen. An

dieser Stelle noch einmal einen Dank an unsere Freunde der Kölsche Funke rut

wieß für die Gastfreundschaft in ihrem schönen Turm, den wir gleichzeitig nutzen konnten, um drei neuen aktive Funkentöter offiziell in unseren Reihen zu begrüßen.

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Funkentöter goes Hanse ... Juni 2018

Endlich hat das lange Warten ein Ende und die Kölschen Funkentöter von 1932 e.V. konnten wieder sagen ,,mer sin op jöck“ und wohin? Diesmal hieß das Ziel: Hansestadt Lübeck.

Traditionen müssen gepflegt werden und so traf man sich, wie bei jeder Tour der Funkentöter, am frühen Freitagmorgen auf FW 6 (Köln-Chorweiler). Unser lieber Michel Abel hat es sich wieder mal nicht nehmen lassen, uns zu chauffieren. Pünktlich, bzw. fast pünktlich, konnten die insgesamt 42 Mitreisenden im komfortablen Reisebus der Firma Schumacher um 7 Uhr vom Hof rollen.

 

Der Kompass zeigt nach Norden und so rollte unser Bus ganz gemütlich, ohne größere Störungen, immer weiter Richtung Lübeck. Die Stimmung im Bus war ausgezeichnet und da reisen bekanntlich durstig macht, hallte immer wieder „Service bitte“ durch die Reihen. Ja auch für die Getränkeversorgung an Board wurde gesorgt. Kurzerhand hatten sich Sandra Tünker-Nothofer, Stefan Wanke und Thomas Wichterich eine Schürze umgebunden und die Versorgung der Reisenden mit Kaffee und diversen alkoholfreien Getränken übernommen. Natürlich durfte das eine oder andere Hopfengetränk, sowie Perlwasser für die Damen nicht fehlen.

 

Die nächste Tradition der Kölschen Funkentöter ließ nicht lange auf sich warten. Kurz hinter Bremen hielt unser Bus auf dem Rastplatz Grundbergsee zur Pause und obligatorischen Mittagsverpflegung, organisiert von unserem lieben Czichi. Bei Brezeln und Leberkäsbrötchen konnten sich alle für den letzten Streckenabschnitt stärken.

 

Gegen 15 Uhr erreichten wir das ersehnte Ziel Lübeck. Unser Schorsch Spangardt, seines Zeichens Reiseleiter der Funkentöter-Touristik, übernahm am Hotel die Koordination und so konnten, Dank der sehr guten Vorbereitung, alle 42 Reisenden ihre Zimmer schnell beziehen.

Am späten Nachmittag trafen sich die Funkentöter dann am Hansetor. Unter dem Thema ,,Lübeck und die Hanse“ starteten zwei Gruppen zum Stadtrundgang. Viele interessante Geschichten und Sagen über Lübeck und die Hanse machten diesen Stadtrundgang zu einem schönen und informativen Abendspaziergang.

So erfuhren wir zum Beispiel, dass auch Köln zu den letzten neun Hansestädten um 1669 gehörte. Vorbei an der wehrhaften Stadtmauer und dem Holstentor, sowie an Speichergebäuden und natürlich an der Trave, konnten wir uns sehr gut vorstellen, welche wirtschaftliche Macht die Hanse in seiner Glanzzeit damals hatte. Auch die bekannteste Roman-Familie der Stadt Lübeck ,,Die Buddenbrooks“ sollte immer wieder Bestandteil unserer Stadtführung sein.

 Zum Schluss unserer Tour durch die Geschichte Lübecks wurden unsere beiden Stadtführer traditionell durch unseren Präsidenten mit dem Funkentöter-Orden und mit dreimol ,,Kölle Alaaf“ verabschiedet.

Jetzt wurde es aber auch höchste Zeit für den letzten Programmpunkt an diesem Tag. Schließlich hatten wir nach unserer Anreise und dem Stadtrundgang Hunger und Durst. Der „Kartoffel Keller“ hatte sich hierzu auf unseren Besuch vorbereitet. Bei kühlen Getränken und verschiedenen Kartoffel-Spezialitäten, ließ wir den Abend ausklingen.

 

Der folgende Samstagmorgen startete für uns ganz gemütlich bei einem reichhaltigen Frühstück im Hotel.

,,Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön“ unter diesem Motto stand der erste Programmpunkt für diesen Tag. Standesgemäß wurden die Kölschen Funkentöter am Anleger der Quandt-Linie vom Kapitän begrüßt.

Das Böötchen wurde schnell geentert und schon startete unsere Tour Richtung Nordost nach Travemünde. Unsere zweistündige Fahrt führte uns vorbei am alten und neuen Hafen von Lübeck, am Vogelschutzgebiet Schellbruch und dem idylischen Fischerdorf Gothmund.

Das Nuterschutzgebiet Mecklenburger Ufer zeigt uns eindrucksvoll, wie schön grün die Natur hier entlang der Trave schimmert.

 Unser Böötchen näherte sich so langsam Travemünde, was die Funkentöter zum Anlass nahmen, einen kölschen Evergreen anzustimmen. ,,Heidewitzka Herr Kapitän“ trällernd fuhren wir zum Schluss unserer Tour noch am stolzen Frachtsegler ,,Passat“ vorbei und verabschiedeten uns von Bord.

Die freie Zeit in Travemünde bis zur Weiterfahrt wurde, bei herrlichem Sonnenschein, für einen Stadtbummel genutzt. Vereinzelnd wurden Funkentöter dabei beobachtet, wie sie gemütlich an der Promenade im Kaffee Niederegger bei Marzipankaffee und Kuchen saßen, oder vor dem bekanntesten Fischhaus der Stadt ein Fischbrötchen genossen haben.

Am frühen Nachmittag besuchten die Funkentöter die Kollegen der BF Lübeck auf der Hauptfeuerwache 1. Feuerwehrchef Bernd Neumann führte uns persönlich durch die Wache und stellte uns das Leistungsspektrum seiner Wehr vor.

Die eine oder andere Feuerwehr-Anekdote durfte hierbei natürlich nicht fehlen und so ergaben sich sehr schnell Fachgespräche unter Feuerwehrkollegen. Eine herzliche Verabschiedung und ein kleiner Dank wurden im Anschluss durch unseren Präsidenten in Form des Funkentöter-Ordens und weiteren Merchandise-Artikel überreicht. Zum Abschluss unseres Besuches sammelten wir uns in der Fahrzeughalle, für das obligatorische Gruppenbild.

Der Samstagnachmittag stand bis zum Abendessen für alle Reisenden zur freien Verfügung. Die Reisegruppe teilte sich in viele kleine Gruppen auf und so machte sich jede individuell auf den Weg. Später erfuhren wir, dass sich ein Großteil der Damen bei einer Shoppingtour vergnügten, eine andere Gruppe das Weinfest am Rathaus besuchte, oder einen gemütlichen Spaziergang an Trave genossen.

Unser Reiseleiter Schorsch Spangardt hatte sich für das Abendessen ein ganz besonderes Highlight einfallen lassen. Der Konsul Buddenbrook höchstpersönlich empfing die Reisegruppe im historischen Ratskeller zu Lübeck zum gemeinsamen Abendmahl.

Während wir uns das original ,,Lübsche Buddenbrook Buffet“ schmecken ließen, führte uns der Konsul durch die Geschichte der Kaufmannsleute um 1835. Extra für seine Feuerwehr-Gäste hatte der Konsul auch Geschichten zur Brandwehr aus seiner Zeit mit in seinen Vortrag aufgenommen. Die Sitten und Gebräuche von vor ca. 200 Jahren wurden uns hierbei sehr eindrucksvoll dargestellt.

Hoch zufrieden verließen wir den Ratskeller und machten sich auf zu verschiedenen Abendaktivitäten.

 

 

Die Funkentöter-Youngstars hatten bereits am Nachmittag eine Karibische-Cocktailbar an der Trave ausgekundschaftet. Unter dem Motto ,,Alle Jläser hu“ wurde die Bar zur späteren Stunde von den ca. 30 Kölschen Mädcher un Junge singend eingemeindet. Eine ganz besondere Ehre wurde hierbei unserem Präsidenten Michael und seiner Frau Maria zuteil. ,,Ich han en Mötz, ich ben jetz Präsident“ sangen plötzlich alle Funkentöter und sicherlich auch der eine oder andere Einheimische. Da kann man nur noch sagen, ,,Hey Kölle do bess e Jeföhl“.

 

Am nächsten Morgen mussten wir uns nach dem Frühstück schon wieder von der Hansestadt verabschieden. Gute gelaunt setzte sich unser Bus mit der Reisegruppe in Bewegung. Nach der Mittagsverpflegung im Gasthaus Thies in Hasbergen bei Osnabrück, freuten sich alle Teilnehmer, der Heimat immer näher zu kommen. Gegen 17 Uhr erreichten wir wohlbehalten unser Endziel FW 6 (Köln – Chorweiler).

 

Die gesammelten Eindrücke und die lustigen Anekdoten dieser Tour, werden wir so schnell nicht vergessen. Für die nächsten Stammtische ist für ausreichend Gesprächsstoff gesorgt, um die Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen!

 

Zum Schluß möchten wir im Namen aller Mitreisenden Danke sagen. Danke an unseren Organisator Schorsch Spangardt, unseren Busfahrer Michel Abel, den Verein Kölsche Funkentöter vun 1932 e.V. und allen, die diese Fahrt ermöglicht haben - dat habt Ihr jot jemaat!

120 Jahre Löschgruppe Lövenich

Im Jahre 1898 gründete sich die Freiwillige Feuerwehr Köln-Lövenich und am 01.09.2018, also genau 120 Jahre später, wurde dieses Jubiläum im Rahmen eines Sommerfestes gefeiert.

 

Die befreundeten Kameraden der Worringer-Buurewehr, mit Unterstützung der Kölschen-Funkentöter von 1932 e.V., ließen es sich nicht nehmen dieses Jubiläum mit zu gestalten.

 

Ein buntes Programm hatten sich die Kameraden aus Lövenich anlässlich ihres Jubiläums für ihre Gäste einfallen lassen. Neben einer Ausstellung von historischen Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen, boten die Kollegen auch Vorführungen aus den Bereichen Löschangriff, Erste Hilfe und Technische Hilfeleistung an. Die Band Lupo heizte dem Publikum mit ihren Hits wie ,,Jespenster“ oder ,,För die Liebe nit“ richtig ein.

 

Ein ganz besonderes Highlight erwartete die Besucher dann am späten Nachmittag. Die stattliche Mannschaft aus insgesamt 20 Wehrmännern, gemischt aus Buurewehr und Funkentötern, präsentierten in ihren historischen Uniformen einen Löschangriff mit ihrer Handdruckspritze aus dem Jahre 1886. Um die Arbeit der Feuerwehr vor über 100 Jahren den Zuschauern näherzubringen, durften Kinder und Erwachsenen den Dienst an der Spritze antreten und so erfahren, wie anstrengend so ein Löschangriff damals war.

 

Zum Abschluss der Vorführung standen die historischen Wehrmänner dem Publikum Rede und Antwort und beantworteten die vielen Fragen rund um die Handruckspritze oder der Geschichte der Feuerwehr von damals.

 

Der Abend wurde bei einer leckeren Grillwurst und dem einem oder anderen Kölsch, sowie vill Verzäll mit den Feuerwehrkollegen noch so richtig gemütlich.

 

Auf das nächste Jubiläum der FF Lövenich freuen wir uns jetzt schon, wir kommen gerne wieder.

Verabschiedung des Bezirksbrandmeisters

Manfred Savoir

Zur Verabschiedung des langjährigen Bezirksbrandmeisters des Regierungsbezirks Köln, Manfred Savoir, nimmt im November eine Abordnung der Kölschen Funkentöter in historischer Uniform an den Feierlichkeiten sowie dem großen Zapfenstreich in Übach-Palenberg teil.

FT-Hinweis:

 

Veedel-TV von unserem Freund Richard Kästner in unserer "Linkliste"!
An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön!
Er hat eine große Sammlung von Videobeiträgen über die Kölschen Funkentöter,
sodass wir hier nicht jeden einzelnen Beitrag verlinken wollen. Einen Link zu seiner
Übersicht findet ihr jetzt > > > hier < < <  und unter "Links"!

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